INKA TRAIL

Einleitung

Die verlorene Stadt der Inkas, Machu Picchu, war zweifellos das Symbol der Inka Zivilisation. Der koenigliche Weg, der Pilger und Krieger des Imperiums zur heiligen Stadt brachte, war der "Inka Trail", wie wir ihn heute kennen.

Dieser Andenpfad ist ein faszinierendes und unvergessliches Erlebnis. Der Weg ist mit grossen Steinen -wie sie fuer die Inkas ueblich sind- gepflastert, und Tunnel und Bruecken ueber Fluesse, Baeche, herrliche Taeler und Wege durch den Bergnebelwald und durch das kalte Hochland ebnen den Weg. Auf dem Weg philosophiert manch einer ueber den intellektuellen Andenmann, dessen groesste Errungenschaft die Inka Zivilisation war.

Der Inka Trail nach Machu Picchu ist Teil des Inka Strassensystems von ueber 30,000km Laenger, integriert in das Imperium der Tahuantinsuyo, erstreckt sich von Sued-Kolumbien durch Zentral Chile und fuehrt durch die Staedte Quito in Ecuador, Cajamarca, Huanuco, Jauja, Huamanga und Cusco in Peru; La Paz und Cochabamba in Bolivien; Salta und Tucuman in Argentinien. Die Strassen erstreckten sich groesstenteils entlang der Kueste und durch Gebirtsregionen, manchmal sogar in tropische Amazonasgebiete - wie es der Fall beim Inka Trail nach Machu Picchu ist.

REISEROUTE

Tag 1: Cusco nach Wayllabamba

Zwischen 04:00 und 04:30 holen wir Sie mit unserem privaten Transport an Ihrem Hotel ab. Wir fahren nach Piskacucho (2700m), eine Gemeinschaft bei Kilometer 82 der Zugstrecke von Cusco nach Machu Picchu, der den Startpunkt des Inka Trails darstellt. Wir beginnen unseren Trek, indem wir die Bruecke ueber den Urubamba Fluss ueberqueren entlang diesem weiter richtung nordwesten wandern, durch das Heilige Tal (Sacred Valley). Dem Weg durch eine flache Flaeche folgend, kommen wir etwas spateer in Miskay an (2800m). Von hier aus beginnen wir den Aufstieg, und haben wenig spaeter einen herrlichen Ausblick auf die beeindruckende Inka Stadt Llactapata (2650m). Wir wandern weiter am Heiligen Tal entlang, dass durch den Kusichaca Fluss entstanden ist. Nach weiteren 3 Stunden Aufstieg erreichen wir Wallabamba (3000m), wo wir unser erstes Camp aufschlagen. Den ganzen Weg entlang geniessen wir faszinierende Aussichten, u.a. auf den auf der anderen Flussseite majestaetisch emporragenden Gipfel des Volcanota mit seinen stolzen 5832m. Nicht zu vergessen auch die beeindruckende Flora und Fauna, die uns auf unserem Weg begegnen wird.

Tag 2: Wayllabamba nach Pacaymayo

Wir stehen gegen 6 Uhr morgens auf und wagen uns nach dem Fruehstueck an den schwierigsten Teil des Treks. Bei dem steilen und abrupten Anstieg, der sich ueber 9km erstreckt, ist Konzentration und Ausdauer gefragt. Waehrend des Aufstiegs wechselt die Landschaft von einer Sierra hin zu einer Puna (eine trockene und hochgelegene Landschaft mit wenig Vegetation). Auf dem Weg zu unserem ersten Hochpass,  dem Abra Warmihuañusca (4200m)  (Pass der toten Frau) treffen wir vielleicht auf einige weidende Lamas und Alpacas, die sich an "Ichu" satt fressen, einer der wenigen Pflanzen, die auf dieser Hoehe noch gedeihen. Wir durchqueren eine Region mit dem Namen "Nebelwald", ein Habitat fuer verschiedene Vogelarten,und den Andenbaer,auch Brillenbaer genannt (Tremarctus Ornatus). Wir empfehlen, dass gerade heute der Tagesrucksack gut gefuellt ist mit Suessigkeiten, Schokolade und Coca Blaettern, um den Blutzucker hoch zu halten und der Hoehenkrankheit entgegenzuwirken. Direkt nach dem Pass steigen wir hinab in das Pacaymayo Tal (3600m), wo wir erschoepft nach ca. 7 Stunden Wandern einkehren.

Tag 3: Pacaymayo nach Wiñaywayna

Der heutige Tag wird der laengste der Tour, aber auch der beeindruckendste aufgrund der zahlreichen archaeologischen Staetten, die wir heute sehen werden. Auch der Wechsel der Vegetation zum Nebelwald mit seiner reichen andischen Flora und Fauna wird ein Spektakel. In Pacaymayo beginnen wir den Anstieg zum zweiten Pass, dem Abra Runkurakay (3970m). Auf halber Strecke machen wir Halt, um den archaeologischen Komplex gleichen Namens zu besichtigen. Hier, auf 3800m Hoehe, finden wir kleine ovale Strukturen, die als Aussichtstuerme gedient haben sollen. Nach der Ueberquerung geht es hinab in Richtung Yanaoccha (schwarze Lagune) und wir betreten den Nebelwald. Etwas spaeter erreichen wir dann Sayacmarca (3624m). Dies ist ein schöner Komplex, eine Art semizirkularer Konstruktion mit verschieden hohen Levels, schmalen Straßen, liturgischen Brunnen und Irrgärten. Anschließend steigen wir weiter auf und kommen an unserem dritten Hochpass an, dem Abra Phuyupatamarca (3700m). Auf dem Weg dorthin wandern wir durch einen Inka Tunnel, an dem wir kurz Rast machen und erreichen dann nach der Überquerung des oben genannten Passes den archäologischen Komplex mit gleichem Namen. Dies ist einer der komplettesten und am besten erhaltesten archäologischen Komplexe der Inka Dynastie auf dem Inka Trail nach Machu Picchu und befindet sich am höchsten Punkt eines Bergs. Phuyupatamarcaheißt übersetzt, passend dazu "Stadt über den Wolken". Von dort oben kann man einen heiligen Komplex mit verspielten Brunnen bewundern und genießt dazu einen atemberaubenden Überblick über das Urubamba Tal. Wir setzen unsere Trek fort auf dem langen Abstieg entlang Steintreppen, die uns nach Wiñaywaynaführen, einem beeindruckenden Inka Komplex, bestehend aus einem landwirtschaftlichen Zentrum und einigen Terrassenfeldern wie sie für die Inkas bekannt sind, einem religiösen Sektor und einem städtischen Sektor. Unser Camp befindet sich nur einige Meter von hier entfernt. Es ist heute eine Trekker-Lodge mit Bar, Toiletten und warmen Duschen. Nachdem wir die archäologische Stätte besucht haben, feiern wir schon wieder ein bisschen Abschied bei unserem letzten gemeinsamen Abendessen.

Tag 4: Wiñaywayna nach Machu picchu

An diesem vierten Tag verlassen wir Wiñaywaynaschon früh um 4:00 Uhr und besteigen eine Stunde später den Intipunku zum Sonnentor. Der Weg folgt entlang flacher Steiner am Hang des hohen Regenwaldes. Von diesem herrlichen Fleck beobachten wir den Sonnenaufgang hinter der Heiligen Stadt Macchu Picchu. Von Intipunku wandern wir hinab nach Machu Picchu, und 40 Minuten später betreten wir die Zitadelle am höchsten Punkt durch das "House of the Guardians". Von dort aus geht es weiter bergab zum Kontrollpunkt, wo wir uns offiziell anmelden und unsere Rucksäcke ablegen. Wir beginnen sofort eine geführte Tour, die etwa 2 Stunden lang dauern wird. Anschließend haben wir Freizeit, um die Heilige Stadt auf eigene Faust zu erkunden, oder den Huaynapicchu zu besteigen, von wo aus man einen atemberaubenden Überblick über Machu Picchu und die umluegenden Täler und Berge  hat. Außerdem können wir den Tempel des Mondes besichtigen, oder die märchenhafte Inka Brücke. Am Nachmittag treffen wir uns in Aguas Calientes, wo, wenn Sie möchten, Sie ein entspannendes Bad in den heißen Quellen nehmen können. Von hier aus fahren wir mit dem Zug zurück nach Cusco, wir wir nach Sonnenuntergang ankommen werden (Optional können Sie auch eine zusätzliche Nacht in einem Hotel in Aguas Calientes verbringen, und am nächsten Tag den Zug zurück nach Cusco nehmen).
 


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