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DAS KOMPLETTE MANU BIOSPHÄRENRESERVAT ERLEBNIS 9t/8n

(6 Nächte in Lodges und 2 Nächte im Camp)

(Bus, Boot und Rückflug inklusive)

BEACHTE: Es sind keine Flüge in Boca Manu verfügbar in der Zweit zwsichen November und April, da es zu dieser Zeit Regenzeit ist und die Schotter Start-/Landebahn nicht zur Verfügung steht. Es kann in Boca Manu gestartet/gelandet werden von April/Mai bis Oktober, immer abhängig von der momentanen Wettersituation.

 

Auf dieser Tour werden wir folgende Orte besuchen:

NINAMARCA PRÄ-INKA GRABTÜRME (cullpas):

Ninamarca ist eine prä-Inka Grabstätte, die sich auf dem Weg in den Manu Nationalpark auf 7700m.ü.d.M. befindet. Die Gräber,  "Chullpas" genannt, sind stiller Zeuge der prä-Inka Zivilisation des Lupaca Volkes, das vor lamger Zeit hier in den Anden beheimatet war.

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PAUCARTAMBO

Dieses Dorf befindet sich im Tal auf 2905m Höhe. Paucartambo beeindruckt durch seine Schönheit und Einfachheit. In diesem Dorf, das eine koloniale Architektur aufweist, finden viele Volkstraditionen Statt, wie zum Beispiel das Fest "Virgen del Carmen", der Sonnenaufgang in "Tres Cruces" (Drei Kreuze) und die alte traditionelle Kultur peruanischer Kartoffeln.

Grenzen:

Norden: Madre de Dios Region

Osten: Quispicanchi Provinz

Süden: Quispicanchi Provinz

Westen: Calca Provinz

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BERGNEBELWALD:

In Manu gibt es viele verschiedene Typen von Ökosystemen, die die biologische Diversität erhöhen. Die Landschaft am südlichsten Punkt des Parks, Acjanaco (3550m), ist die PAJONAL ALTO ANDINO oder Andenhochland-Graslandschaft. Die Vegetation in dieser Gegend ist weniger ausgeprägt und das Klima oft kalt und nass.

Wir fahren diese PARAJES hinab und erreichen den Elfinwald mit seinen verkümmerten Bäumen, der kalten feuchten Luft und der für diese Region typischen Diversität der Flora und Fauna. Zwischen 3000m und 1500m dringen wir in den Bergnebelwald ein, ein Ökosystem, in dem viel Niederschlag fällt. Hier ist eine Großzahl an endemischen Spezies anzutreffen, z.B. der Brillenbär und der Cock of the Rock (Rupicola peruviana) - der peruanische Nationalvogel.

Folgende Vogelspezies können auch angetroffen werden:

    * Rotmantelspecht
    * Sichelguan
    * Ockerkehl-Faulvogel
    * Rauchtyrann
    * Goldkopftrogon
    * Hochlandmotmot 
    * Tropfenkolibri
    * Maskentrogon
    * Purpurstirnpapagei
    * Violettstirnbrillant
    * Weißbürzelbussard
    * Aplomadofalke
    * Grauschnabelarassari
    * Tangaren, Barbet, and Blumenläufer.

 Außerdem können Sie folgende Säugetiere sehen:

    * Wollaffen
    * Südamerikanischer Nasenbär
    * Brauner Kapuzineraffe
    * Andenfuchs
    * Braunes Aguti

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ALTO MADRE DE DIOS FLUSS:

Der Madre de Dios Fluss entspringt im Andenhochland von Cusco; An der Quelle trägt der Fluss den Namen Pilcopata River, nahe Atalaya (der Ort, an dem wir unseren Trip per Boot fortsetzen). Der Pilcopata River fließt in den Piñipi River und ab hier heißt er dann Alto Madre de Dios.

Der Madre de Dios River ist der Namensgeber dieser peruanischen Region (Madre de Dios Department). Er fließt durch diese Region und wird dann zum Beni River in Bolivien, später wendet er sich Richtung Norden und fließt nach Brasilien, wo er nun Madeira River heißt. Der Madeira River speist dann letztendlich den Amazonas.

BOCA MANU:

Boca Manu ist ein kleines Dorf an der Kreuzung des Madre de Dios und des Manu River. Dieses Dorf ist ein wichtiger Ort und ein obligatorischer Stopp, bevor wir weiterfahren in das Manu Biosphärenreservat oder das Ökoligische Reservat Blanquillo. Wir halten hier an, um das Boot aufzutanken und Lebensmittel einzukaufen. Boca Manu besitzt außerdem einen kleinen Flughafen, über den man in oder aus dem Regenwald fliegen kann. In der Nähe von Boca Manu ist der Altarmsee "Isla de los Valles". Mit etwas Glück sehen wir hier eine Familie von Riesenottern und verschiedene Affengruppen. Dieser See ist außerdem ein interessanter Ort für Vogelbeobachter.

MANU BIOSPHÄRENRESERVAT:

Der Manu Nationalpark in ein Biosphärenreservat in der Region Madre de Dios und Paucartambo, Cusco. Bevor der Park von der Regierung als Nationalpark geschützt wurde, bewahrte ihn seine Unerreichbarkeit vor Zerstörung. Der Park ist mit dem Auto bis heute größtenteils nicht erreichbar. 1977 erkannte die UNESCO den Park als Biosphärenreservat an und 1987 wurde er zum Weltkulturerbe. Er ist der größte Nationalpark Perus mit einer Fläche von 15,328 km². Das Biosphärenreservat schließt zusätzliche 2,570 km² ein, und die "kulturelle Zone" umfasst 914 km². Summiert ergibt dies also eine Fläche von 18,811 km². Dies entspricht fast der Größe Hessens.

Der Park beherbert viele veschiedene ökologische Zonen, von 150m überm Meeresspiegel im Amazonastiefland bis zu 4200m Höhe im Andenhochland. Aufgrund dieser großen topologischen Spanne bietet der Nationalpark eine der höchsten Biodiversitäten der Welt. Insgesamt sind hier über 15.000 Pflanzenspezies zu Hause und es wurden hier bis zu 250 unterschiedliche Baumarten auf einem einzigen Hektar gefunden. Das Reservat ist ein beliebtes Ziel für Vogelbeobachter aus der ganzen Welt, da es über 1000 Spezies von Vögeln (mehr als in Kanada und den USA zusammen) beheimatet.

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MANU RESERVAT ALTARMSEEN:

Ein Altarm see ist ein U-förmiger See, der dadurch entstand, dass dieser frühere Teil eines Flusses von diesem getrennt wurde. Der See bekam seinen Namen durch seine typische gebogene Form. In Australien heißen diese Seen Billabong.Im Manu Nationalpark gibt es 13 Altarmseen nahe des Manu River, an denen Touristen viele wilde Tiere besichtigen können, u.a. schwarze und weiße Kaimane, Riesenotterfamilien, Spinnenaffen und rote Brüllaffen. Der größte und schönste Altarmsee im Reservat ist der Salvador Lake.

CASA MACHIGUENGA LODGE:

Unsere Machiguenga Lodge befindet sich mitten im Manu Nationalpark, naha des Lake Salvador. Die Lodge wurde gebaut und wird betrieben von eingeborenen Machiguenga Ameriindianern von 2 Gemeindschaften aus dem Herz des Manu Nationalpark. Von dieser Lodge dringen wir in die unberührte Natur ein.

MANU RESERVAT SÄUGETIERE:

Manu bietet die größte biologische Diversität der Amazonasregion, was Säugetiere betrifft. Es bietet unvergessliche Möglichkeiten, die ca. 200 verschiedenen Spezies an Säugetieren zu sehen. Es gibt 13 Affenspiezies und Schätzungen zufolge ca. 100 Fledermausarten.

MANU RESERVAT VÖGEL:

In Manu sind 25% aller Vögel Südamerikas und 10% aller Vögel der Welt zuhause. Es wird geschätzt, dass es über 1.000 Vogelspezies sind. Renton zufolge sind 6 Macaoarten hier anzutreffen. Es gibt drei endemische Vogelgebiete im Park.

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BLANQUILLO PRIVATRESERVAT

Die Tambo Blanquillo Lodge befindet sich zweieinhalb Stunden flussabwärts von Boca Manu. In der Lodge haben wir eine Holzplattform mit einem gemütlichen Speisesaal. Im Reservat befinden sich 3 Altarmseen (Blanco, Blanquillo und Camungo). Diese bieten eine exzelennte Gelegenheit, die seltenen Riesenotter von einem Holzkatamaran aus zu beobachten. Von einem 45 Meter hohen Aussichtsturm hat man einen herrlichen Ausblick über die Baumkronen. Und Vogelliebhabe kommen hier mit Sicherheit auf ihre Kosten!

Nahe der Lodge befindet sich einer der schönsten Flecken überhaupt, der "collpa". Ein collpa ist eine Lehmgrube, zu der viele Säugetiere und Vögel kommen, um für sie lebensnotwendige Mineralien aufzunehmen.

In Blanquillo können Touristen den herrlichen Makao-collpa genießen. Sowohl rote als auch grüne Makaos sind hier tägliche Besucher, außerdem gibt es hier viele exotische Papageienarten zu bewundern.

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MACAO LEHMGRUBE:

Ein distinktes Habitat in der Nähe der Tambo Blanquillo Lodge ist der Shebonal Forest. Diese Art von Wald ist sehr reich an Lehm in seinem Boden, und er bildet somit eine Art Lehmgruben, hierzulande bekannt als "collpas", an die Makaos und viele andere Vogelarten und Säugetiere kommen, um für sie lebensnotwendige Nährstoffe aufzunehmen.

Unsere Lodge befindet sich nur 10 Minuten von der Makao-Lehmgrube entfernt. Eine 10m hohe Holzwand mit Gucklöchern wurde davor errichtet, um die Vögel noch näher zu beobachten ohne sie zu stören. Dieser Aussichtsplaz ist mit 40 gemütlichen Sitzen ausgestattet, jeder mit seinem persönlichen kleinen Tisch, auf dem Ferngläser und Fotoapparate abgelegt werden können. Das Frühstück werden wir hier an der Lehngrube einnehmen, der Natur ganz nahe.

REISEROUTE

Tag 1: Cusco - Paucartambo - Bergnebelwald - Pilcopata

Wir verlassen Cusco in einem Fahrzeug mit Allradantrieb auf einer kleinen Einbahnstraße, dessen Befahrungsrichtung mit den Wochentagen wechselt, Auf dem Weg werden wir atemberaubende Aussichten über das Andenhochland, die schneebedeckten Gipfel des Vilconota und Urubamba und das Amazonasbecken erleben. Unsere Reise führt über das Andengebirge) und hinunter in den Bergnebelwald. Wir werden auf dem Weg an den Prä-Inka Grabstätten Chullpas vorbeikommen und einen Stopp in der historischen Stadt Paucartabmbo einlegen. Nach ca. 8-10h Fahrt werden wir unsere Lodge erreichen.

Tag 2: Pilcopata Lodge - Atalaya - Alto Madre de Dios River - Boca Manu.

Nachdem wir von den Geräuschen des Regenwaldes geweckt werden, haben Sie die Möglichkeit auf einen kleinen Vorfrühstücksspaziergang zu gehen, um mit Ihrem Guide die Umgebung zu erkunden. Nach dem Frühstück wandern wir durch den Regenwald zu unserem motorisierten Kanu, um unsere Reise flussabwärts auf dem Alto Madre de Dios Fluss zu beginnen. Kurz bevor wir das Dorf Boca Manu erreichen, kommen wir bei den "Diamante's" vorbei, der ältesten Gesellschaft der Gegend. Dort gibt es einen kleinen Handwerksladen, wo bemalte Fabrikate, Ketten aus Samen der Region und verschiedener geflochtener Schmuss und Keramik zum Verkauf angeboten werden. Bei Interesse kann hier gestoppt werden, um die Diamante's zu besuchen und vielleicht das ein oder andere Souvenir aus dem Dschungel mitzunehmen.
Heute Abend bekommen wir die Gelegenheit, zwei Tamarin-Affenarten zu sehen: den Sattelrücken- und den Kaisertamarin. Letzterer hat einen langen, weißen Schnurrbart und ist ein seltener aber wertvoller Anblick. Die Nacht verbringen wir in der Boca Manu Lodge.

Tag 3: Boca Manu - Salvador Lake - Otorongo Lake - Salvador Altarmsee

Flussaufwärts auf dem Manu River reisend sehen wir mehr unberührte Natur des Dschungels und seinen Bewohnern. Dies ist die selbe Route, die bereits der Franzose Jacques Cousteau auf seiner Expedition 1980 nahm. Da in dieser Gegend nicht gejagt wird, ist es wahrscheinlich, dass wir einer Gruppe rote Brüllaffen oder Totenkopfaffen antreffen werden - oder aber Cabyparas, der größte Nagetiert der Welt. Auf den Flussbänken nesten  viele verschiedene exotische Vogelarten, die wir dabei beobachten können. Auf anderen Flussbänken sonnen sich schwarze Kaimane - die südamerikanischen Verwandten der Alligator-Familie. Mit etwas Glück könnten wir sogar einem sich sonnenden Jaguar über den Weg laufen.
Nach dem Mittagessen kommen wir in unserem Safari Camp nahe des Altarmsees Cocha Salvador an. Wir nehmen uns den Nachmittag Zeit, die Umgebung kundig zu machen und den Regenwald auf den kleinen Trampelpfaden näher zu erleben. Am Cocha Salvador beobachten wir das wilde Treiben von einem 20m hohen Aussichtsturm. Wir sind insbesondere auf der Suche nach der Riesenotterfamilie, die sich hier angesiedelt hat. Nach dem Abendessen nehmen wir unsere Taschenlampen und staunen nicht schlecht, wenn die dutzenden Kaimanaugen unsere Lichter im See reflektieren.
Nachts schlafen wir zur Musik des Regenwaldes ein - Baumfrösche quaken und Millionen von Insekten spielen uns mit ihren Instrumenten in den Schlaf.

Tag 4: Salvador Lake - Manu Biosphärenreservat

Heute stehen wir früh auf und paddeln in kleinen Kanus oder auf unserer treibenden Plattform auf dem stillen Altarmsee Cocha Salvador, wenn der Morgennebel sich legt. Vielleicht entdecken wir auch hier einen Jaguar, die Riesenotter (auch Flusswölfe genannt) oder Hoatzins (prähistorische Vögel). Die Otter können bis zu 6m lang  und bis zu 35kg schwer werden und fressen täglich etwa 5kg Fisch. Sie sind mit die seltendsten Tiere der Erde und sind nur noch hier in Manu in größerer Anzahl anzutreffen.
Wir halten auch die Augen offen nach den 13 Affenspezies, die es hier zu sehen gibt. Das Geschrei des roten Brüllaffens mag dem Ein oder Anderen Gänsehaut verpassen, während Papageienpaare über den See ziehen. Nach dem MIttagessen begeben wir uns auf Trampelpfade durch den "Terra Firma Forest" und nehmen das komplexe Ökosystem, das uns umgibt, genau unter die Lupe. Unser Reiseführer, der sich sehr gut im Regenwald auskennt, wird uns alles über Pflanzen und Tiere erzählen, was es zu wissen gibt und uns erklären, wie die Pflanzen, Insekten und anderen Tiere hier miteinander interagieren und diese zerbrechliche Balance aufrecht zu erhalten.
Am Spätnachmittag haben die Mutigen unter uns die Möglichkeit, sich im Fluss etwas abzukühlen, und von dort aus den märchenhaften Sonnenuntergang im Regenwald zu genießen. Übernachten werden wir im Cocha Salvador Camp oder in der Casa Matsiguenka Lodge.

Tag 5:  Otorongo Altarmsee - Boca Manu

Heute beginnen wir den Tag mit einem Spaziergang von unserem Camp durch den Wald zu einem anderen Altarmsee - "Jaguar Lake". Hier versuchen wir mal an einem anderen Ort, Tiere auffindig zu machen. Hier könnten wir auf viele Affen treffen, vor allem den häufig vorkommenden kleinen Wollaffen. Wir beachten besonders auch die Pflanzen der Umgebung und lauschen, wie Früchte von den Bäumen auf den Boden fallen und uns die Präsenz der Tiere andeuten. Nach einem gemütlichen Lunch nehmen wir unsere Kanus und paddeln 4 Stunden flussabwärts bis nach Boca Manu, wo die diese Nacht verbringen werden.

Tag 6: Boca Manu - Blanquillo - Macao Lehmgrube

Heute setzen wir die Reise flussabwärts auf dem Madre de Dios fort (zweieinhalb Stunden) bis zur Blanquillo Makao Lehmgrube. Diese befindet sich an einem kürzlich entstandenen Altarmsee. Wir kommen pünktlich zum Mittagessen an. Dieser Nachmittag ist freigehalten, um sich in Ruhe zu Duschen und zu entspannen. Wer möchte, kann natürlich trotzdem die atemberaubende Landschaft rund um unsere Lodge in Form eines Spaziergangs kundig machen.
 
Die Lodge befindet sich nahe eine der wenigen bekannten "collpas", an die schöne farbenfrohe Vögel töglich kommen, um Ihren Minrealtank wieder aufzufüllen. 15 - 18 verschiedene Papageienarten wurden hier an dieser Grube schon gesichtet. Dies ist zweifellos eins der farbenträchtigsten Naturspektakel der Welt. Auf der Lodge gibt es zwei getarnte Beobachtungsplattformen, von denen man die Vögel unbemerkt von nur wenige Metern Entfernung beobachten kann. Übernachtung im Ökologischen Reservat Blanquillo.

Tag 7: Macao Lehmgrube -  Blanquillo Lodge

Das Treiben an der Lehmstelle beginnt im 5:30 Uhr wenn mittelgroße Papageien mit dem Sonnenaufgang kommen, Paar nach Paar landen sie in den Baumdächern. Hunderte laute Vögel toben in den Ästen in ihrer Präperation des Abflugs in die Grube. Nach kurzer Zeit kreisen Kaskaden grüner, blauer und roter Papageien die Lehmwand hinab. Gegen 7:00 - 7:30 Uhr erreichen die großen Makaos die Stelle.Nachdem sich ca. 40 - 100 Tiere versammelt haben, beginnen sie zusammen, in die Lehmgrube hinabzufliegen, Dieses laute und bunte Szenario dauert nun 20 bis 40 Minuten. Normalerweise sind hier 80 bis 100 Makaos und 600 oder mehr Papageien. Dies ist sicher eins der größten Naturspektakel der Welt!
Den Rest des Tages erkunden wir den Regenwald auf den vielen Trampelpfaden. Wir gehen zu einem anderen Altarmsee. Die Nacht verbringen wir in der Blanquillo Lodge.

Tag 8: Ökologisches Reservat Blanquillo.

Heute entdecken wir den Dschungel im Ökologischen Reservat Blanquillo auf den traiditionellen Futter-Waldwegen hoch in den "Terra Firma Forest" (eine Fläche, die nie geschwemmt wird). Wir halten die AUgen offen nach dem Monk Saki - eine sehr seltene und selten gesehene Affenart des Terra Firma Forest. Wir entdecken Pfade, auf denen Gruppen von Manakins, vielleicht der enigmatischste neo-tropische Vogel, ihre eigenartigen Paarungstänze vorführen. Manchmal sind hier auch kleine Gruppen schwarzer Spinnenaffen anzutreffen, die auch auf dem Weg zur Lehmgrube sind, um ihren Mineralienhaushalt aufzufrischen. Am Nachmittag können die, die möchten Angeln, oder sich bei anderen Aktivitäten im Dschungel unserem Guide anschließen. Sie können auch den Sonnenuntergang an der Lehmgrube abwarten und das Kommen und Gehen der vielen Tiere hier beobachten. Der Tapir, das größte sßdamerikanische Landsäugetier ist ein oft gesehener Nachtbesucher.

Tag 9 : Ökologisches Reservat Blanquillo - Boca Manu - Manu River - Cusco

Nach dem Frühstück fahren wir flussaufwärts (ca. 2 Stunden) zur Kreuzung des Manu River mit dem Madre de Dios River. Wir reisen weiter flussaufwärts und sehen mehr unberührte Dschungelnatur. Vielleicht sehen wir Anacondas an den Fussbänken, oder den majestätischen Jaguar, der uns beobachtet. Oder einen Capybara, das weltweit größte Nagetier.
Wenn wir in Boca Manu ankommen, begeben wir uns zur Start- und Landebahn und das Flugzeug bringt uns auf einem spektakulären 40 Minuten langem Flug über das Andenhochland mit seinen schneebedeckten Gipfeln zurück nach Cusco. Hier gilt es nun, sich nach einer unvergesslichen Zeit zu verabschieden.


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CUSCO - PERU
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