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BEACHTE: Es sind keine Flüge in Boca Manu verfügbar in der Zweit zwsichen November und April, da es zu dieser Zeit Regenzeit ist und die Schotter Start-/Landebahn nicht zur Verfügung steht. Es kann in Boca Manu gestartet/gelandet werden von April/Mai bis Oktober, immer abhängig von der momentanen Wettersituation.

Boca Manu ist ein kleines Dorf an der Kreuzung des Madre de Dios und des Manu River. Dieses Dorf ist ein wichtiger Ort und ein obligatorischer Stopp, bevor wir weiterfahren in das Manu Biosphärenreservat oder das Ökoligische Reservat Blanquillo. Wir halten hier an, um das Boot aufzutanken und Lebensmittel einzukaufen. Boca Manu besitzt außerdem einen kleinen Flughafen, über den man in oder aus dem Regenwald fliegen kann. In der Nähe von Boca Manu ist der Altarmsee "Isla de los Valles". Mit etwas Glück sehen wir hier eine Familie von Riesenottern und verschiedene Affengruppen. Dieser See ist außerdem ein interessanter Ort für Vogelbeobachter.
Der Manu Nationalpark in ein Biosphärenreservat in der Region Madre de Dios und Paucartambo, Cusco. Bevor der Park von der Regierung als Nationalpark geschützt wurde, bewahrte ihn seine Unerreichbarkeit vor Zerstörung. Der Park ist mit dem Auto bis heute größtenteils nicht erreichbar. 1977 erkannte die UNESCO den Park als Biosphärenreservat an und 1987 wurde er zum Weltkulturerbe. Er ist der größte Nationalpark Perus mit einer Fläche von 15,328 km². Das Biosphärenreservat schließt zusätzliche 2,570 km² ein, und die "kulturelle Zone" umfasst 914 km². Summiert ergibt dies also eine Fläche von 18,811 km². Dies entspricht fast der Größe Hessens.
Der Park beherbert viele veschiedene ökologische Zonen, von 150m überm Meeresspiegel im Amazonastiefland bis zu 4200m Höhe im Andenhochland. Aufgrund dieser großen topologischen Spanne bietet der Nationalpark eine der höchsten Biodiversitäten der Welt. Insgesamt sind hier über 15.000 Pflanzenspezies zu Hause und es wurden hier bis zu 250 unterschiedliche Baumarten auf einem einzigen Hektar gefunden. Das Reservat ist ein beliebtes Ziel für Vogelbeobachter aus der ganzen Welt, da es über 1000 Spezies von Vögeln (mehr als in Kanada und den USA zusammen) beheimatet.
Foto Gallerie
Der Manu River ist einer der größten Zuflüsse des Madre de Dios River, der wiederum ein großer Zufluss des Amazonas ist. Der Manu River fließt durch den Südosten Perus. Er fließt die östlichen Pisten der Anden hinab in Richtung Amazonasbecken durch den Manu Naionalpark. Der Manu River bietet eine hohe Konzentration an wilden Tieren sowohl im Wasser, als auch an den sandigen Ufern.
Wir werden weiße und schwarze Kaimane an den Flussufern sehen. Es wurde berichtet, dass eine Gruppe Touristen an einem Morgen fünf Jaguare zu Gesicht bekamen! Sonst gibt es an den Flussufern noch Affen, Rehe, Capibaras, Tapire und viele Vogelarten zu bewundern.
Ein Altarm see ist ein U-förmiger See, der dadurch entstand, dass dieser frühere Teil eines Flusses von diesem getrennt wurde. Der See bekam seinen Namen durch seine typische gebogene Form. In Australien heißen diese Seen Billabong.Im Manu Nationalpark gibt es 13 Altarmseen nahe des Manu River, an denen Touristen viele wilde Tiere besichtigen können, u.a. schwarze und weiße Kaimane, Riesenotterfamilien, Spinnenaffen und rote Brüllaffen. Der größte und schönste Altarmsee im Reservat ist der Salvador Lake.
Unsere Machiguenga Lodge befindet sich mitten im Manu Nationalpark, naha des Lake Salvador. Die Lodge wurde gebaut und wird betrieben von eingeborenen Machiguenga Ameriindianern von 2 Gemeindschaften aus dem Herz des Manu Nationalpark. Von dieser Lodge dringen wir in die unberührte Natur ein.
Manu bietet die größte biologische Diversität der Amazonasregion, was Säugetiere betrifft. Es bietet unvergessliche Möglichkeiten, die ca. 200 verschiedenen Spezies an Säugetieren zu sehen. Es gibt 13 Affenspiezies und Schätzungen zufolge ca. 100 Fledermausarten.
In Manu sind 25% aller Vögel Südamerikas und 10% aller Vögel der Welt zuhause. Es wird geschätzt, dass es über 1.000 Vogelspezies sind. Renton zufolge sind 6 Macaoarten hier anzutreffen. Es gibt drei endemische Vogelgebiete im Park.
Der Madre de Dios Fluss entspringt im Andenhochland von Cusco; An der Quelle trägt der Fluss den Namen Pilcopata River, nahe Atalaya (der Ort, an dem wir unseren Trip per Boot fortsetzen). Der Pilcopata River fließt in den Piñipi River und ab hier heißt er dann Alto Madre de Dios.
Der Madre de Dios River ist der Namensgeber dieser peruanischen Region (Madre de Dios Department). Er fließt durch diese Region und wird dann zum Beni River in Bolivien, später wendet er sich Richtung Norden und fließt nach Brasilien, wo er nun Madeira River heißt. Der Madeira River speist dann letztendlich den Amazonas.
Ninamarca ist eine prä-Inka Grabstätte, die sich auf dem Weg in den Manu Nationalpark auf 7700m.ü.d.M. befindet. Die Gräber, "Chullpas" genannt, sind stiller Zeuge der prä-Inka Zivilisation des Lupaca Volkes, das vor lamger Zeit hier in den Anden beheimatet war.
Dieses Dorf befindet sich im Tal auf 2905m Höhe. Paucartambo beeindruckt durch seine Schönheit und Einfachheit. In diesem Dorf, das eine koloniale Architektur aufweist, finden viele Volkstraditionen Statt, wie zum Beispiel das Fest "Virgen del Carmen", der Sonnenaufgang in "Tres Cruces" (Drei Kreuze) und die alte traditionelle Kultur peruanischer Kartoffeln.
Grenzen:
* Norden: Madre de Dios Region
* Osten: Quispicanchi Provinz
* Süden: Quispicanchi Provinz
* Westen: Calca Provinz
Ein Mitarbeiter unserer Agentur wird Sie in Ihrem Hotel abholen und zum Flughafen bringen, wo wir uns treffen uns zusammen an Bord des kleinen Fliegers begeben, der uns nach Boca Manu bringt. Dort kommen wir nach 45min Flugzeit an. Hier trifft sich dann der Rest der Gruppe. Gegen die Mittagszeit erreichen wir also die reservierte Zone des Manu Nationalpark, den wir gleich auf einem ca. 4 stündigen Spaziergang im Primärwald erkunden. Abends kehren wir dann in einer sehr komfortable Lodge ein. Wir haben abends noch einmal die Gelegenheit, einen Abendspaziergang zu unternehmen, und hoffentlich sehen wir auch exotische Bewohner des Regenwaldes, z.B. den sandfarbenen Nachtadler, und lauschen dem Leben des Urwalds - das Schreien der Nachtaffen (Musmuqui), die Amazonas-Bambus-Ratte und abermillionen Insekten. Schon sind wir gefangen von dieser einmaligen Geräuschekulisse, die man so nur nachts im Regenwald erleben kann.
Heute setzen wir unsere Fahrt auf dem Manu Fluss weiter und fahren flussaufwärts bis zur Matsiguenka Lodge. Wir fahren tief in die reservierte Zone des Parks hinein und machen einen kurzen Stopp in Limonal an der Ranger Station, um unsere Genehmigung vorzuzeigen und uns anzumelden. Auf der Bootfahrt werden wir eine Vielzahl an Vögeln zu Sehen bekommen, so z.B. Tukane, Makaos, Papageien und auch einige Säugetiere, so z.B. Cabybaras, Tapire, einige verschiedene Schildkrötenarten, Kaimane, und mit was Glück sogar einen Jaguar! Wir werden am Nachmittag die Lodge nahe des Salvador Altarmsees erreichen, wo wir 2 Nächte verbringen werden.
Nach dem Frühstück verbringen wir den Morgen am See Cocha Salvador. Einige Zeit lassen wir uns auf einer Holzplattform auf dem See treiben und beobachten die Natur im Wasser. Die Beobachtungsstege, die in den See reichen, bieten uns die Möglichkeit, nach einigen Mitgliedern der Riesenotterfamilie Ausschau zu zhalten. Diese, die größten Süßwasserkarnivoren der Welt, sind nur hier in der Amazonas Region zu finden. Ein einzelnes Tier frisst pro Tag 4 bis 5 kg Fisch und oft kann man sie dabei sogar beobachten. Den restlichen Tag erkunden wir diese tolle Umgebung zu Fuß´, auf der Suche nach den 13 hier vorkommenden Affenarten. Der Reiseführer wird Sie mit viel Fachwissen über den Regenwald und diese Region füttern. Am späten Nachmittag haben wir die Möglichkeit im Fluss zu baden während die Sonne untergeht. Ein wahrer Traum!
Früh am Morgen haben wir noch die Chance, die Natur zu Fuß zu erkunden und noch einen Altarmsee aufzusuchen und unterwegs den Morgengesängen der Vögel zu lauschen. Wenn die Sonne aufgeht färbt sich der östliche Himmel in ein blassen Gelb, und darin werden wir Falken dahinfliegen sehen und uns unglaublich frei fühlen. Nach dem Essen besteigen wir wieder unser Boot und fahren flussabwärts wieder Boca Manu entgegen. Dieses Mal lassen wir aber die Motoren aus und lassen uns treiben, um das Naturerlebnis noch intensiver genießen zu können. Wenn wir in Boca Manu ankommen, besuchen wir den einheimische Volksstamm der Matsiguenka, die uns einen Einblick in ihre Lebensabläuge gewähren. Sie zeigen uns ihren botanischen Garten und erklären uns, welche Pflanzen man als Heilmittel verwenden kann.
Am Morgen gehen wir herüber zum Start-/Landeplatz in Boca Manu und verabschieden unsere Tourteilehmer, die per Flugzeug wieder zurück nach Cusco reisen. Der Rest der Gruppe setzt die Reise per Boot auf dem Rio Madre de Dios fort zu unserem Camp nahe einer Papageien Lehmgrube.
Nach einem weiteren köstlichen Frühstück fahren wir weiter flussaufwärts in den Hafen von Atalaya, wo wir das Verkehrsmittel wechseln und per Bus weiterfahren. Dieser bringt uns in die Pilcopata Lodge, wo wir die letzte Nacht verbringen werden.
Heute Morgen ist die letzte Gelegenheit, den Cock of the Rock zu sehen. Nach dem Frühstück fahren wir mit dem Bus los Richtung Cusco und kommen nach einer langen Fahrt durch traumhafte Landschaften schließlich in Cusco an, wo unsere Tour endet und wir uns verabschieden.

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