Sprache auswählen

  • Español (España)
  • English (United Kingdom)
Red-and-Green Macaw
Alles, was Sie vor einer Reise mit uns wissen müssen

Die 10 häufigsten Tiere, die Sie im Manu-Biosphärenreservat sehen werden

Willkommen in Manu!

Das Biosphärenreservat Manu, das zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört, wird oft als einer der artenreichsten Orte der Erde gepriesen. Versteckt im peruanischenAmazonasgebiet beherbergen seine unberührten Regenwälder, Nebelwälder und Andengraslandschaften eine erstaunliche Vielfalt an Leben. Für Naturliebhaber ist eine Reise hierher nicht nur ein Urlaub, sondern eine eindringliche Reise ins Herz einer unberührten Wildnis.

Zwar kann man in der Wildnis niemals garantieren, dass man Tiere zu Gesicht bekommt, doch aufgrund der schieren Artenvielfalt in Manu ist es fast sicher, dass Sie unglaubliche Begegnungen erleben werden. Hier sind 10 ikonische und faszinierende Tiere, die Sie auf einer Expedition mit Manu Explorers mit großer Wahrscheinlichkeit beobachten können:

Die Top-10-Liste:

1. Riesenotter (Pteronura brasiliensis)

Was sie so besonders macht: Die größte Otterart, bekannt für ihr charismatisches, neugieriges und sehr soziales Verhalten. Sie jagen in Gruppen und kommunizieren mit einer Vielzahl von Quietsch- und Ruflauten.

Wo man sie sehen kann: Oft an Altwasserseen und Flüssen zu beobachten, insbesondere an Cocha (Seen) wie Cocha Salvador oder Cocha Otorongo.

Tipp zur Beobachtung: Achten Sie auf ihre charakteristischen Laute und halten Sie Ausschau nach ihren Köpfen, die beim Fischen aus dem Wasser ragen.

giant-otter-in-manu-national-park-peru

2. Schwarzer Kaiman (Melanosuchus niger)

Das Besondere an ihnen: Diese großen Reptilien sind die Spitzenprädatoren der Gewässer des Amazonas und können beeindruckende Größen erreichen (bis zu 5–6 Meter). Dank ihrer dunklen Schuppen können sie sich nachts perfekt in den trüben Gewässern tarnen.

Wo man sie sehen kann: Sie kommen häufig in Altwasserseen und größeren Flüssen vor. Bei Nachtwanderungen mit Scheinwerfern kann man oft ihre leuchtend roten Augen sehen.

Tipp zur Beobachtung: Nehmen Sie an einer nächtlichen Bootsfahrt teil! Ihre Augen leuchten hell in der Dunkelheit.

black-caiman-in-manu-river

3. Aras (Scharlachara, Rot-Grün-Ara, Blau-Gelb-Ara)

Was sie so besonders macht: Die bekanntesten und farbenprächtigsten Vögel des Amazonasgebiets. Hunderte dieser prächtigen Papageien versammeln sich an einer Lehmstelle (Collpa), um wichtige Mineralien aufzunehmen – ein unvergessliches Spektakel aus Farben und Klängen.

Wo man sie sehen kann: An Lehmstellen, beim Flug über den Köpfen oder beim Fressen in Obstbäumen im gesamten Regenwald.

Tipp zur Beobachtung: Besuchen Sie eine bekannte Lehmstelle im Morgengrauen, um das beste Beobachtungserlebnis zu haben.

red-and-green-macaw-in-the-jungle-of-peru

4. Affen (verschiedene Arten)

Was sie so besonders macht: In Manu leben unglaubliche 14 Affenarten, vom winzigen Zwergseidenäffchen über den lautstarken Brüllaffen bis hin zum flinken Klammeraffen. Es ist fast garantiert, dass Sie mehrere Arten zu Gesicht bekommen.

Wo Sie sie sehen können: Überall im Blätterdach des Waldes. Verschiedene Arten bevorzugen unterschiedliche Waldschichten.

Tipp zum Beobachten: Achten Sie auf Rascheln in den Bäumen und die charakteristischen Rufe der verschiedenen Arten. Unsere Guides sind Experten darin, sie aufzuspüren!

night-monkey-in-manu-national-park

5. Capybara (Hydrochoerus hydrochaeris)

Das Besondere an ihnen: Diese semi-aquatischen Säugetiere sind die größten Nagetiere der Welt und oft dabei zu beobachten, wie sie friedlich am Wasserrand grasen. Sie sind überraschend zahm und bei Fotografen sehr beliebt.

Wo man sie sehen kann: An Flussufern, an Altwasserseen und in sumpfigen Gebieten.

Tipp zur Beobachtung: Halten Sie Ausschau nach Familiengruppen, die oft teilweise im Wasser liegen, um sich abzukühlen.

capybara-in-our-jungle-tours

6. Hoatzin (Opisthocomus hoazin)

Was sie so besonders macht: Dieser prähistorisch anmutende Vogel, der aufgrund seines einzigartigen Verdauungssystems manchmal auch als „Stinkvogel” bezeichnet wird, ist ein wahrhaft bizarrer und faszinierender Anblick. Die Küken haben sogar Krallen an ihren Flügeln, mit denen sie klettern können, bevor sie fliegen können!

Wo man sie sehen kann: In Bäumen und Sträuchern in der Nähe von langsam fließenden Flüssen und Altwasserseen.

Tipp zur Beobachtung: Sie sind ziemlich ungeschickte Flieger, aber leicht zu entdecken, wenn sie auf niedrigen Ästen sitzen.

hoatzin-bird-in-peru

7. Tukane (z. B. Weißkehltukan, Kanalschnabel-Tukan)

Was sie so besonders macht: Mit ihren unglaublich großen und farbenfrohen Schnäbeln sind Tukane unverkennbare Symbole des tropischen Regenwaldes. Ihre Rufe hallen durch das Blätterdach.

Wo man sie sehen kann: Hoch oben in den Baumkronen, wo sie oft nach Früchten suchen.

Tipp zur Beobachtung: Achten Sie auf ihre charakteristischen Rufe, die oft wie quakende Frösche oder bellende Hunde klingen.

white-throated-toucan-in-the-jungle-of-peru

8. Jaguare (Panthera onca)

Was sie so besonders macht: Der unangefochtene König des Amazonas. Obwohl sie unglaublich scheu sind, bietet Manu eine der weltweit besten Chancen, diese majestätischen Großkatzen in freier Wildbahn zu beobachten. Eine Sichtung ist der Höhepunkt jeder Amazonasreise.

Wo man sie sehen kann: Oft entlang von Flussufern, besonders am frühen Morgen oder späten Nachmittag, wenn sie auf der Suche nach Beute sind.

Tipp zur Beobachtung: Geduld ist der Schlüssel zum Erfolg. Unsere erfahrenen Guides kennen die besten Lebensräume der Jaguare und wissen, wie man ihre Spuren findet. Halten Sie Ausschau nach ihnen, wenn sie auf umgestürzten Baumstämmen ruhen oder am Wasserrand entlanglaufen.

jaguar-at-manu-national-park-in-peru

9. Faultiere (Dreizehen- und Zweizehenfaultiere)

Was sie so besonders macht: Faultiere sind Meister der Tarnung und der Zeitlupe und einzigartige, beliebte Bewohner des Regenwaldes. Sie verbringen den größten Teil ihres Lebens kopfüber in den Bäumen hängend.

Wo man sie sehen kann: Hoch oben in den Baumkronen, oft getarnt zwischen den Blättern.

Tipp zum Beobachten: Unsere Guides haben ein scharfes Auge für ihre subtilen Bewegungen und ihre verräterischen Umrisse in den Bäumen.

Three-toed sloth found in manu park jungle

10. Tapir (Brasilianischer Tapir)

Was sie so besonders macht: Das größte Landsäugetier Südamerikas, das einem Wildschwein ähnelt und einen kurzen, greiffähigen Rüssel hat. Diese sanften Riesen sind überwiegend nachtaktiv, können aber in den kühleren Tageszeiten beim Grasen oder Baden beobachtet werden.

Wo man sie sehen kann: In der Nähe von Wasserquellen, Schlammbecken oder gelegentlich beim Überqueren von Pfaden.

Tipp zur Beobachtung: Da sie scheu sind, sind leise Bewegungen und aufmerksames Beobachten unerlässlich. Halten Sie Ausschau nach Spuren entlang von Flussufern und an Lehmstellen, an denen Säugetiere sich wälzen.

tapir-in-manu-jungle